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Warum wir die E-Zigarette freisprechen

Das wurde ich allen ernstes auf Twitter gefragt. Zumindest wenn man die Aussage genau betrachtet.

(er hat mich übrigens inzwischen geblockt, weil ihm meine Argumente nicht gefielen)

Gefragt wurde ich, warum immer alle davon ausgehen, dass Dampfen nicht schädlich ist.

Das Thema ging im Kreis. Bei meinem “Diskussionspartner” hat es zwar auch nicht geholfen, aber versuchen wir mal ein Gleichnis, dass eigentlich jeder normale Mensch verstehen sollte.

Man stelle sich vor 2 Menschen stehen wegen Mordes vor Gericht.
Die beiden Menschen haben sich in der Mordnacht sehr ähnlich gesehen und man wusste nicht wer der Schuldige ist. Man stellt also beide vor Gericht und die Verhandlung beginnt.

Im Laufe der Verhandlung werden Beweise gesammelt, die einen der beiden schwer belasten.
Für die Schuld des anderen findet sich kein Beweis. Aber er hat auch kein Alibi.

Wie denkt ihr würde die Verhandlung ausgehen?

Wir würden den Schuldigen einsperren und den anderen gehen lassen, denn es gibt keine Beweise für seine Mittäterschaft. Nur die Abwesenheit von Beweisen, dass er es nicht war.

Genau so verhält es sich mit dem Dampf einer E-Zigarette. Es gibt keinerlei belastende Beweise für irgendeine Schädlichkeit. Und nur weil wir keine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen können, heißt dass nicht, dass der Dampf gefährlich wäre. Er bleibt harmlos.

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Warum Warnhinweise auf E-Zigaretten?

Seit Mai 2017 sind Warnhinweise auf E-Zigaretten und Liquids Pflicht. Es muss z.b. in Österreich auf der Verpackung jeder Hardware der folgende Satz stehen: der Gebrauch dieses Produktes kann gesundheitliche Schäden verursachen.

Aber warum steht das da drauf? Nicht weil es wahr wäre nein sondern damit wir glauben dass es wahr ist. Die Auswirkungen werden langsam sichtbar. Auf Twitter begründet eine Ärztin Regulierungen von E-Zigaretten mit dem Warnhinweis aus Amerika der lautet: this product contains nicotine a very addictive substance.

Nun wird eine Warnung die wissenschaftlich gar nicht fundiert ist sondern per Gesetz vorgeschrieben ist als Begründung einer Wissenschaftlerin verwendet um neue Gesetze zu fordern. Wie lächerlich ist das denn?

Des weiteren wurde ich auf Twitter damit konfrontiert dass sich jemand beschwert er müsse meine Chemikalien einatmen , weil ich so egoistisch bin und dass man doch beides also Rauchen und Dampfen verbieten sollte . Dass auch die Luft aus Chemikalien besteht nämlich Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und noch einige mehr hat dieser wohl nicht gewusst , jedoch vielleicht sollten die Leute aufhören nur zuzuhören was vermeintliche Experten von sich geben da diese sich offensichtlich auch nicht informieren sondern nur nachplappern was ihnen von der Regierung vorgekaut wird die es wiederum von Lobbyisten ein geflüstert bekommt.

Stattdessen sollten wir alle anfangen uns abseits von Facebook und anderen sozialen Medien wieder richtig zu informieren. Wir haben verlernt zu recherchieren. Als das Internet noch jung war, war dies noch die Hauptbeschäftigung. Heute nehmen wir alles hin was man uns in Facebook und Co vorlegt und sagen noch danke.

Das Internet ist mehr als Facebook .  Es gibt die Studiendatenbank von ExRaucher. Es gibt die Nebelkrähe. Es gibt jede Menge Blogs die auch von Wissenschaftlern betrieben werden und von Laien, die fundierte Informationen bieten wenn es um das Thema dampfen geht.

Die letzten denen wir glauben sollten sind sogenannte Experten die ihre Standpunkte mit Warnhinweisen untermauern die gesetzlich vorgeschrieben sind obwohl es keine wissenschaftliche Begründung gibt.

Setzt euch an den Computer nutzt eine neutrale Suchmaschine und informiert euch über Studien zum dampfen und gerne im Vergleich auch zum rauchen und macht euch euer eigenes Bild aber bitte lasst euch nichts von anderen erzählen denn auch wenn sie es gut meinen sind 90 % der Dinge die man aus zweiter Hand erfährt wie stille Post und die echte Information ist längst verloren gegangen .

Ich selbst muss mich auch endlich von Facebook entfernen und hoffe dass meine Freunde Verständnis dafür haben denn es funktioniert einfach nicht mehr. Wenn das erste was ich öffne wenn ich mein Smartphone in die Hand nehme immer nur Facebook ist begrenze ich meine Möglichkeiten . Auch wenn wir im Zeitalter des Internets glauben dass wir alle Experten sind so führt doch nur gewissenhafte Recherche und gewissenhaftes Lernen zu echtem Wissen und nicht zu gefährlichem Halbwissen.

PS. Ich habe diesen Beitrag komplett mit der Sprachsteuerung meines Tablets geschrieben und bitte euch daher Fehler die mit Sicherheit vorkommen zu verzeihen.

Gute Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

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Welchen Coil für den Uwell Nunchako

Nachdem ich dieses Video von dampfdidas gesehen habe (du bist genial weiter so), musste ich einfach zuschlagen und hab mir den Uwell Nunchako geholt.

Das wird hier kein Review, dass könnt ihr euch im Video anschauen. Nur eine Empfehlung. Beim Nunchako sind 2 Coils dabei 0,25 und 0,4 Ohm. Wattangabe bei 0,25 sind 40 bis 50 und bei 0,4 45 bis 55.

Da ich nun beide mehrere Tage getestet habe, bin ich für mich zu der Entscheidung gekommen, dass ich mir die 0,25 Ohm Coils nachkaufen werde.

Warum? Nun sie schmecken gleich, sie dampfen gleich und vermutlich halten sie auch gleich lange. Aber die Akkulaufzeit war mit den 0,25 Ohm deutlich besser. Wenn man also das Kit kauft und auch nutzen will, sollte man zu den 0,25ern greifen. Es sind beides Clapton Kanthal Coils. Es gibt also nicht den massiven Unterschied wie beim Crown 3 zwischen den SS316 und den Kanthal Coils.

Wer sich nur den Nunchako Tank nimmt und eine Box mit 2 oder mehr Akkus, der kann sichs aussuchen. Wenn die Akkulaufzeit keine Rolle spielt, dann ist es tatsächlich Wumpe was ihr nehmt. Wenns also den gewünschten Coil gerade bei eurem Offi nicht gibt, einfach zum anderen greifen, ihr werdet erst mal definitiv keinen Unterschied schmecken.

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Müssen wir uns über Preisunterschiede ärgern?

Hallo meine lieben Leser,

 

kürzlich hat meine liebe Kollegin Barbara diesen Artikel in der Nebelkrähe veröffentlicht Liquidpreise… “suchen macht Sinn”

Diesem Artikel kann ich inhaltlich natürlich voll zu stimmen, aber weil auch gerade Weihnachten naht und wir generell im Shoppingwahn sind, ist mir auch wieder etwas aufgefallen.

Vor gut 2 Jahren habe ich einen PC zusammen gestellt. Um möglichst günstig weg zu kommen habe ich die Komponenten erst bei verschiedenen Anbietern verglichen und mich dann aber entschieden alle Komponenten bei einem Händler zu kaufen, wo diese im Gesamtpaket am günstigsten waren.

Den einzelne Komponenten hätten nicht nur zusätzliche Versandkosten bedeutet sondern auch mehrere Rechnungen und Garantieverträge und im Falle eines Defekts wäre das nicht lustig gewesen.

Schließlich kam es dann nämlich sogar so, dass der PC nicht ansprang und ich es nur auf CPU oder Mainboard eingrenzen konnte und hätte ich diese Teile nun separat gekauft, wäre das beim Rücksenden umständlich gewesen, vor allem weil dann zumindest einer gesagt hätte, dass sein Teil in Ordnung war und mir die Rücksendung und vielleicht sogar die Überprüfung in Rechnung gestellt hätte.

So war es also für mich am Ende besser alles bei einem zu kaufen.

Es dauerte einige Wochen aber es kam dann Ersatz und seither läuft dieser PC wunderbar und da jetzt die Garantie abgelaufen ist, werden defekte Teile wenn sie denn mal auftreten sowieso Stück für Stück getauscht, hier kann ich dann den günstigsten Anbieter nehmen.

Nun zurück zum Beispiel im Artikel.

Ein Liquid mit 5 oder 6 verschiedenen Preisen.

Preisdiskussionen gab es ja früher schon, auch in angesehen Foren wurde da diskutiert, dass das ja eigentlich viel weniger kostet in der Herstellung und welche Frechheit es wäre.

Nun da kommt ja erstmal dazu dass zwischen Herstellung und Verkauf bei Händler XY jede Menge Schritte liegen können.

Die Herstellung eines Liquids kostet heruntergebrochen auf eine 10ml Flasche wenn man alles selbst macht und in Großmengen einkauft ca. 50 Cent, jetzt klingen 5-6 Euro im Verkauf natürlich als würde da jemand wie Gott in Frankreich leben. Aber dem ist nicht so. Den die Frage ist, wieviele Liquids hat Hersteller A hergestellt, wieviel Zeitaufwand ist dahinter und welche Kosten muss er damit nebst den Materialpreisen decken.

Selbst die berühmt berüchtigten Badewannen Mischer (die es wohl so nie wirklich gab), also die alles zu Hause hergestellt haben (ehe die TPD2 kam), müssen wenn ihr Liquid gut ankommt, ihre komplette Zeit in die Produktion stecken, können also keinem anderen Beruf nachgehen.

Als Selbständiger musst du also nicht rechnen wie hoch ist meine Marge pro Stück sondern wie hole ich die Produktionskosten herein und mein eigenes Einkommen.

Sagen wir ein Mann mit Frau und Kind hat einen Einkommensbedarf von 3000€ pro Monat. Er produziert also auf Kredit Liquid im Wert von 3000€ also 6000 Stück.

Dass ohne maschinelle Unterstützung schonmal locker einen Monat braucht, wenn es überhaupt alleine schaffbar ist, dürfte klar sein.

Also er hat 6000 Stück produziert und muss diese nun für mindestens 9000€ an den Mann bringen, denn von seinem Gewinn geht gut die Hälfte für Steuern und Sozialabgaben weg.

Der Hersteller muss also das 50 Cent Liquid schon mal für mindestens 1,50€ verkaufen. Er verkauft es entweder direkt an Händler in seiner Umgebung. Dann ist das ein annehmbar niedriger Einkaufspreis für den Händler. Der Händler hat natürlich auch Kosten Verkaufsraum, Personal und seine eigenen Lebenshaltungskosten.

Er muss also wieder eine entsprechende Gewinnspanne berechnen. Da sind wir schon bei 3 – 4 € weil der Händler deutlich höhere Kosten und Steuern und Sozialabgaben bedienen muss.

Und dann kommt noch die Mehrwertsteuer von 20% drauf. Also sind wir bei 5 Euro für 10ml.

Jetzt hat der eine Händler ein Riesensortiment und daher braucht er keine hohe Marge pro Liquid. Der andere ist nur ein kleiner Einzelhändler und muss höhere Margen einbringen.

Und wenn dann von Hersteller zu Einzelhändler noch ein Großhändler kommt, der dem Hersteller die ganze Charge abnimmt, dann steigt der Preis nochmal um dessen Marge.

Preisunterschiede sind also völlig normal und aufgrund gesetzlich verbotener Preisabsprachen und Kartellverbot sogar wünschenswert.

Nur die Nachfrage sollte den Preis und auch das Sortiment bestimmen.

Wenn ich dann oft auf Facebook lese, warum kostet Verdampfer A bei Händler X mehr als bei Händler Y, dann frage ich mich schon was den Leuten durch den Kopf geht. Den den Preis bestimmt der Händler und dezidiert dessen Kunden, nicht jeder x-beliebige auf Facebook, der nicht einmal den Laden betretten hat, sich aber über den Preis beschwert.

Oder der sich beschwert, weil er auch mal einen weiteren Weg für einen günstigen Preis in Kauf nehmen muss.

Das ist dann wohl auch der Onlineshopping Generation geschuldet und fällt beim Dampfen am meisten auf, weil in Österreich der Versand untersagt wurde.

Also nächstes Mal bevor ihr euch in Facebook Gruppen über Preise beschwert lasst euch nochmal die Rechnung durch den Kopf und nehmt euch Barbara zum Vorbild, den Suchen macht Sinn, sich beschweren weil Preise nicht überall gleich sind, macht keinen.

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Der Tee ist aufgesetzt

Weil ich mich nicht von der Massenmeinung beeinflussen lasse und es selbst probieren will.

In den nächsten 3 Monaten wird einmal täglich geschüttelt. Und Ende Februar wird dann ausgefiltert und abgemischt.

Ich bin gespannt was daraus wird. Der Tee ist eine Kräuterteemischung aus Fenchel Kamille und Pfefferminze.

Riecht lecker und wenn es klappt wird auch ein leckeres Liquid daraus.