Warum Warnhinweise auf E-Zigaretten?

Seit Mai 2017 sind Warnhinweise auf E-Zigaretten und Liquids Pflicht. Es muss z.b. in Österreich auf der Verpackung jeder Hardware der folgende Satz stehen: der Gebrauch dieses Produktes kann gesundheitliche Schäden verursachen.

Aber warum steht das da drauf? Nicht weil es wahr wäre nein sondern damit wir glauben dass es wahr ist. Die Auswirkungen werden langsam sichtbar. Auf Twitter begründet eine Ärztin Regulierungen von E-Zigaretten mit dem Warnhinweis aus Amerika der lautet: this product contains nicotine a very addictive substance.

Nun wird eine Warnung die wissenschaftlich gar nicht fundiert ist sondern per Gesetz vorgeschrieben ist als Begründung einer Wissenschaftlerin verwendet um neue Gesetze zu fordern. Wie lächerlich ist das denn?

Des weiteren wurde ich auf Twitter damit konfrontiert dass sich jemand beschwert er müsse meine Chemikalien einatmen , weil ich so egoistisch bin und dass man doch beides also Rauchen und Dampfen verbieten sollte . Dass auch die Luft aus Chemikalien besteht nämlich Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und noch einige mehr hat dieser wohl nicht gewusst , jedoch vielleicht sollten die Leute aufhören nur zuzuhören was vermeintliche Experten von sich geben da diese sich offensichtlich auch nicht informieren sondern nur nachplappern was ihnen von der Regierung vorgekaut wird die es wiederum von Lobbyisten ein geflüstert bekommt.

Stattdessen sollten wir alle anfangen uns abseits von Facebook und anderen sozialen Medien wieder richtig zu informieren. Wir haben verlernt zu recherchieren. Als das Internet noch jung war, war dies noch die Hauptbeschäftigung. Heute nehmen wir alles hin was man uns in Facebook und Co vorlegt und sagen noch danke.

Das Internet ist mehr als Facebook .  Es gibt die Studiendatenbank von ExRaucher. Es gibt die Nebelkrähe. Es gibt jede Menge Blogs die auch von Wissenschaftlern betrieben werden und von Laien, die fundierte Informationen bieten wenn es um das Thema dampfen geht.

Die letzten denen wir glauben sollten sind sogenannte Experten die ihre Standpunkte mit Warnhinweisen untermauern die gesetzlich vorgeschrieben sind obwohl es keine wissenschaftliche Begründung gibt.

Setzt euch an den Computer nutzt eine neutrale Suchmaschine und informiert euch über Studien zum dampfen und gerne im Vergleich auch zum rauchen und macht euch euer eigenes Bild aber bitte lasst euch nichts von anderen erzählen denn auch wenn sie es gut meinen sind 90 % der Dinge die man aus zweiter Hand erfährt wie stille Post und die echte Information ist längst verloren gegangen .

Ich selbst muss mich auch endlich von Facebook entfernen und hoffe dass meine Freunde Verständnis dafür haben denn es funktioniert einfach nicht mehr. Wenn das erste was ich öffne wenn ich mein Smartphone in die Hand nehme immer nur Facebook ist begrenze ich meine Möglichkeiten . Auch wenn wir im Zeitalter des Internets glauben dass wir alle Experten sind so führt doch nur gewissenhafte Recherche und gewissenhaftes Lernen zu echtem Wissen und nicht zu gefährlichem Halbwissen.

PS. Ich habe diesen Beitrag komplett mit der Sprachsteuerung meines Tablets geschrieben und bitte euch daher Fehler die mit Sicherheit vorkommen zu verzeihen.

Gute Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare

  • Bis auf die Kommasetzung perfekt. Wenn das tatsächlich nur gesprochener Text ist, also ohne irgendwie per Hand nachbearbeitet (auch ich könnte deinen Worten und Versicherungen letztlich ja nur glauben), dann ist diese Technik ausgereift, zumindest so weit, dass ich mich beginne für sie zu interessieren. Wenn da nicht die elende Hintergrundkommunikation wäre (Lernen der Software, Abgleich, Updates etc.). Wie dem auch sei, es ist dir ziemlich beeindruckend gut gelungen.

    Tja, zum Thema “alles nachplappern” kann man nur seinen Kopf schütteln. Nicht wenige Leute denken, Facebook und die sozialen Medien seien das Internet. 1996, als ich zum ersten Mal zu Hause online ging, dachte ich ein gutes halbes Jahr lang, AOL sei das Internet. Ich verstehe also den Irrtum heutiger junger Menschen sehr gut. Als ich dann das echte Internet begann zu entdecken, kam es einer Offenbarung gleich – übrigens ähnlich groß und überwältigend wie meine erste E-Zigarette nach jahrzehntelangem Rauchen.

    Als damals bereits erwachsener Mensch erlebte ich bewusst auch jene spätere Zeit, als die Registrierungen für Microsofts WindowsXP zum ersten Mal online verpflichtend wurden – was hat es in den Medien darüber für einen Aufschrei gegeben! Namen und persönliche Daten preisgeben nur für gekaufte Ware? Dann auch noch online verschicken? So etwas erschien undenkbar, reichten doch bisher lediglich die Registrierungsnummern dafür aus, die man beim Kauf eines Produktes offline bekam.

    Hättest du damals gesagt, dass jeder Mensch in nur einer Generation all diese Daten und noch viel mehr ständig und freiwillig online fremden Firmen zur Verfügung stellen, dass Autos permanent ihre Ortungssignale senden, dass jeder Mensch visuell und akustisch 24 Stunden am Tag überwachbar sei – man hätte dich in die Psychiatrie eingewiesen.

    Deshalb könnte ich persönlich mit einer Sprachsteuerung nur dann etwas anfangen, wenn sie auch offline zu verwenden ist und das auch bleibt (also dass nur der erstellte Text versendet wird ohne irgendwelche Hintergrundkommunikation an andere Ziele).

    • Nun es nicht völlig unkorrigiert. Die Kommasetzung hab ich mir geschenkt und einige Worte musste ich per Klick korrigieren. Jedoch war das korrekte Wort bei den Vorschlägen dabei. Das akustische Verständnis der Google Sprachsteuerung ist aktuell das beste dass ich getestet habe.

      Ich werde aber noch verschiedene andere Optionen testen und dann auf meinem neuen Technik Blog einen Vergleich bringen.

      Soviel aber im Voraus. Windows Sprachsteuerung liegt auf dem letzten Platz.

  • Der Spruch “Facebook ist NICHT das Internet!” gehört zu denen, die von mir sehr häufig zu vernehmen sind… nur leider kommt das in den Köpfen nicht an. Gerade noch haben sich alle über den “großen Datenskandal” von FB ereifert… sein Verhalten hat aber kaum jemand verändert… und die neueren (ebenso großen) Skandale werden kaum noch zur Kenntnis genommen.

    Was die Spracherkennung anbelangt, Georg, kannst Du ganz fest davon ausgehen, dass die vom Gockel Deine gesprochenen Daten auch überträgt.
    Bei einem Text für einen Blog-Artikel ist das unproblematisch… der wird ja eh veröffentlicht und kann damit von jedem gelesen werden. Aber wer die Spracheingabe für eine private Nachricht nutzt, der überträgt den Inhalt praktisch an einen Dritten. Da kann man sich den ach-so-super-verschlüsselten Megamessenger auch sparen und gleich ne Postkarte an Gockel schicken, mit der Bitte sie danach an den Empfänger weiterzuleiten. 😉

    • So ist es, Daniel. Wir denken da wahrscheinlich wie zwei Dinosaurier kurz bevor der finale Komet die Erde rammte und ihre Spezies ein für alle Mal auslöschte. Sehenden Auges hinein ins Verderben, denn wir können es nicht ändern. Tanz auf dem Vulkan. Hey, mittlerweile muss man für Watte und Draht seine Passnummer etc. online hinterlegen, weil die Händler zu faul sind, ihre Shops ordentlich einzupflegen und weil es den Kunden einfach völlig egal ist, an jeder Ecke ihre Daten preiszugeben.

      Erinnerst du dich eigentlich noch an die Volkszählung Mitte der 80er Jahre? Sogar die im Vergleich zu Heute recht harmlose Erhebung anonymisierter Daten führte zu einer Welle von Demonstrationen, war monatelang Hauptthema der Mainstreammedien und war politisch relevant, ja, die Volkszählung besaß beinahe schon religiösen Charakter – vielleicht ähnlich der heutigen Schwarz-Weiß-Debatte “Kritik an der Flüchtlingspolitik = Nazi”. Im selben Maß wurde damals vehement gestritten. Sogar die Befürworter der Volkszählung hätten es aber nicht im Traum für möglich gehalten, dass eine Gesellschaft komplett ohne Datenschutz nur 30 Jahre später als vollkommen normal empfunden wird.

      Datenschutzgesetze werden heute missbraucht, um den Datenschutz noch weiter auszuhebeln. Paradox? Wenn irgendwann überall und auf jedem Produkt, von der Schokolade bis zum Pappbecher heißen Kaffee, Warnhinweise stehen, werden sie nur noch als lästig empfunden und in der Folge abgeschafft. Datenschutz lässt sich eben nicht durch Warnhinweise oder Mausklick-Aufforderungen erreichen, sondern nur durch ein klares Verbot, beispielsweise für den Kauf von Watte, persönliche Daten zu verlangen oder für das menschliche Grundbedürfnis der Kommunikation mit der Preisgabe seiner persönlichen Daten verpflichtend zu bezahlen. Dann können wir auch Wasser privatisieren, das ist im Prinzip dasselbe.

      Wie das alles weitergehen wird, ist Spekulation. Mehrere Szenarien sind natürlich denkbar, doch wie damals Mitte der 80er Jahre, bleibt auch heute die Zukunft unvorhersehbar, bleibt ein “unentdecktes Land”. Das einzige, das wir tun können, ist unser Dino-Fell zu lausen und nicht jeden Scheiß unbedingt mitzumachen.

      Das ist übrigens keine Kritik an dich, liebe Elisabeth, denn deine Erforschung der Alltagstauglichkeit von Sprachsteuerung ist sogar wichtig, um letztendlich die Funktionalität besser einschätzen zu können. Neben den durchaus interessanten technischen Aspekten sowieso.

      • Ups, ein Tippfehler hat sich eingeschlichen. Weiter oben muss es heißen: “Verbraucherschutz (zu dem der Datenschutz gehört) lässt sich eben nicht durch Warnhinweise oder Mausklick-Aufforderungen erreichen,…”.

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