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Projekt: Hol dir deine Privatsphäre zurück

Google, Facebook, Twitter sind die 3 Netzwerke die auf der Welt am weitesten verbreitet sind.

In Österreich ist Facebook das Netzwerk Nummer 1, Twitter wird nur von Zeitungen oder Politikern verwendet. Google bietet auch ein Netzwerk namens Google+. Aber auch das wird hierzulande kaum genutzt. Dafür nutzen wir die Suchmaschine immer und überall. Hast du ein Androidsmartphone hast du die Googlesuche immer auf dem Homescreen. Sie lässt sich oft gar nicht von dort entfernen.

Wenn du dir also kein gerootetes Handy besorgst, dass komplett ohne Google Apps auskommt, dann wirst du ohnehin immer ausspioniert. Da wir aber nun mal ohne Handys nicht mehr auskommen, haben wir kaum eine Wahl. Diverse Linuxsmartphones wurden zwar immer wieder angekündigt, aber nie realisiert. Meist scheitert es an der Finanzierung. Wir wollen ja immer alles umsonst.

Das neueste iPhone um 0 Euro aber dafür einen Knebelvertrag für 2 Jahre und 60 Euro im Monat. Das lohnt sich auch nicht. Daher setze ich seit jeher immer auf möglichst günstige Androidhandys.

Aber auch diese günstigen Smartphones werden mit Google Apps und meist auch mit Facebook vorinstalliert ausgeliefert.

Alles was bleibt ist, bei den Apps die es erlauben, diese zu deaktivieren. Vorher alle Daten löschen und dann deaktivieren, das spart auch gleich einiges an Speicherplatz vor allem bei Facebook, dass kaum genutzt schon mehr als 300MB verbraucht.

Man kann sich also selbst den Zugang zu Facebook am Handy verwehren. Zumindest das funktioniert für mich inzwischen sehr gut.

Die Googlesuche kann man sich leicht sparen, als Startseite habe ich startpage.com eingerichtet, ich suche nur noch einen geeigneten Browser fürs Handy, damit da auch nicht mehr mitgelesen wird (natürlich brauch ich den auch für meinen PC).

Der deutlich schwierigere Teil, nach dem Löschen von Apps und Lesezeichen, ist es nicht mehr rückfällig zu werden.

Da machen es einem die Freunde schon schwer. Sie posten wichtige Lebensereignisse auf Facebook (das mit Augenzwinkern, habs ja auch gemacht) und wenn du es dann beim nächsten Treffen nicht weißt, stehst du dumm da. Aber meine lieben Freunde. Seien wir uns ehrlich. Wenn wir uns nicht wenigstens einmal im Monat sehen oder aber unsere Telefonnummern (für die, die eben tatsächlich weiter weg wohnen) haben, dann wird keine Freunde, dann sind wir nur Bekannte. Das ist zwar schön, dass es euch gibt, aber Bekannte sind Menschen, denen man begegnet, mit denen man sich gut unterhält, aber ich weiß nicht wo ihr arbeitet oder was. Ich muss es auch gar nicht wissen. Das Wissen führt nur dazu, dass man die Leute dann um den ein oder anderen Gefallen bietet, den man nur erfüllt, wenn man sich selbst davon einen Vorteil verspricht, dass ist nicht schlimm, das ist quid pro quo und so funktioniert die Gesellschaft, aber dafür brauch ich kein Facebook.

Hilfeaufrufe auf Facebook führen sowieso ins Leere. Die werden immer nur brav geteilt (und das wird dann auch kommentiert), damit wir uns selbst den Kopf tätscheln können, dass wir so hilfreich sind, aber in Wirklichkeit heißt das nur, ich will nicht helfen, soll jemand anderer machen.

Deshalb ignoriere ich solche Postings auch immer. Es sei denn ich kenne tatsächlich jemanden der davon einen Vorteil hätte, dem schick ich es dann.

Also soviel dazu wofür wir Facebook eigentlich nutzen.
Das muss alles nicht sein.
Also Freunde, ihr habt meine Nummer, ruft an, schreibt SMS, schreibt Whatsapp (hab ich zwangsweise am Handy also kann man es auch nutzen). Bekannte wenn ihr wirklich was von mir braucht, dann nutzt den Messenger von Facebook, ich werde den Account nicht löschen, aber ich werde ihn nur noch für Chat nutzen. Ich werde auch keine neuen Freundesanfragen annehmen. Wer mich kennen lernt und meint, dass er/sie mit mir befreundet sein möchte, fragt mich doch einfach ob ich das auch will, dann tauschen wir ganz altmodisch Telefonnummern aus. Und seid nicht enttäuscht, wenn ich es nicht sein möchte. Es ist gar nicht so leicht mich als Freundin zu gewinnen.

Ich hol mir einen Teil meiner Privatsphäre zurück.

Mein bevorzugtes werbefreies Netzwerk ist nun Hubzilla.
Willst du mit mir in Kontakt treten? Ganz einfach:

1. Registriere Dich auf einem beliebigen Hubzilla-Hub (sie sind alle miteinander verbunden)

https://hub.libranet.de/register

2. Gib meine Hubzilla-Adresse im Suchfeld ein.

lilith@hub.libranet.de (oder besuche https://hub.libranet.de/channel/lilith)

3. Klicke auf [Verbinden]

Ja es wird dir am Anfang ein bisschen langweilig werden, weil du nicht von allen Seiten mit Informationen beschossen wirst, die du gar nicht brauchst, die deine Zeit stehlen und die dir die gute Laune verderben. Du wirst merken, dass du viel mehr Zeit hast und dir erst überlegen müssen was du damit machst.

Unsere Konzentration leidet unter Facebook und Co. Ich hab auch ein bisschen gebraucht um sie wieder zu erlangen und ein Buch zu lesen. Ein Buch, dass mich wirklich weiter bringt.

Das Buch heißt übrigens „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ und mir geht Facebook mit seinen komprimierten Hasspostings, die einen glauben lassen, die Welt sei nur noch schlecht, inzwischen sowas von am Arsch vorbei.

Genau so wie die Heute und die Österreich und die Kronen Zeitung.

Mir gehen diese ganzen Medien mit ihrer Hetze gegen links, gegen rechts, gegen Arbeitslose, gegen Reiche, gegen Flüchtlinge, gegen Einheimische, gegen Schwarze, gegen Weiße, gegen Schwule oder Lesben einfach alle mal ganz gepflegt am Arsch vorbei.

Schreibt ihr euren Scheiß ruhig weiter und verbreitet ihn auf Facebook. Ich bin froh, dass ihr das so macht, denn so muss ich mich einfach nur abmelden und sehe das alles nicht mehr.
Ich brauch das alles nicht. Ich gehe raus auf die Straße, bin dann offenbar immer die eine, die nicht ermordet, vergewaltigt und ausgeraubt wird und freue mich, dass ich mich wieder sicher fühle, weil ich nicht hinter jeder Ecke Mord und Totschlag vermute. Ich bin nicht naiv. Natürlich gibt es schlechte Menschen. Aber es sind weit weniger als die Medien und vor allem die (a)sozialen Medien uns glauben machen wollen.

Ich befreie mich jetzt von Facebook, angefangen damit, dass ich diesen Beitrag gar nicht mehr dort poste. Wer das liest, war schon auf meiner Seite oder auf Hubzilla und das ist gut so.

Danke.

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Im Land der Aufklärung

ich will mal versuchen meine Gedanken in eine nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen.

Heute morgen hab ich bei den Nachrichten gehört, dass Kanzler Kurz die christlich-jüdische Kultur in Europa schützen will.

Das brachte mich auf folgenden Gedanken.

Europa ist das Land der Aufklärung. Hier lebten die großen Denker der Geschichte. Hier wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Madame Curee, Blaise Pascal, Louis Pasteur sind nur einige der großen Namen unserer Geschichte und somit auch Teil unserer Kultur.

Die Kreuzzüge, die Judenverfolgung, die christlichen Missionare in Afrika, sind auch ein Teil unserer Geschichte, aber kein besonders schöner. Ist das wirklich die Kultur, die es zu schützen gilt? (ich stelle das einfach mal so in den Raum). Die katholische Kirche hat sich weder während noch nach dem 2. Weltkrieg mit Ruhm bekleckert. Es waren einzelne Helden der Geschichte, kleine Kirchengemeinden, die flüchtigen Juden im 2. WK Unterschlupf gaben, solange sie konnten, jedoch stand da niemals der Vatikan dahinter. (diese einzelnen Personen, sei es Priester oder Klosterschwester, sind trotzdem Helden).

Der Geist der Aufklärung ist immer noch am Leben und stark in Europa, auch wenn immer mehr rechte Regierungen versuchen diesen zu unterdrücken. Es waren die Aufklärer, die es möglich machten, dass wir heute mehrheitlich für Abtreibungsgesetze stimmen, wenn das Volk befragt wird, und das ist auch gut so.

Es sind die Aufklärer, die das ganze Bild sehen und nicht nur ihr persönliches Umfeld.

Ich will es am Beispiel der Abtreibungsdebatte ausführen. Der Mensch ist biologisch gesehen auch nur ein Tier. In der Tierwelt, werden oft Nachkommen verlassen, bei manchen Tierarten sogar aufgefressen. Es ist also auch in der Tierwelt normal, dass die Nachkommenschaft manchmal einfach nicht erwünscht ist. Im Bereich der domestizierten Tiere kommt der Mensch und seine Moral ins Spiel. Wir nehmen zurückgelassene Tiere auf, ziehen sie mit der Flasche groß und verstehen nicht, wie das Muttertier ihre Jungen zurücklassen konnte.

Der Mensch hat eine bessere Wahl. Eine Wahl die rein biologisch betrachtet humaner ist. Ein unerwünschter Nachwuchs kann bereits im frühen Schwangerschaftsstadium entfernt werden. Das kann man moralisch gerne Mord nennen, jedoch hat dieser Zellhaufen vielleicht schon menschliche Züge aber kein Hirn zum denken oder zum Schmerzen empfinden. Also spricht auch moralisch nichts gegen eine Unterbrechung der Schwangerschaft. Man hat den zeitlichen Rahmen gesetzlich vor langer Zeit geregelt, da man weiß, dass ein Embryo erst ab einer gewissen Entwicklungsstufe empfindungsfähig wird.

Es gibt also keinen moralischen oder medizinischen Grund, der gegen die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs spricht.

Die Seite, die der Aufklärung gegenüber steht, führt ihre Debatte aber lieber mit Emotionen als mit Fakten und stellt Frauen, die sich gegen ein Kind entscheiden als egoistisch hin. Als hätte man als Frau eine Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit sich fortzupflanzen.

Natürlich wäre es besser eine ungewollte Schwangerschaft durch Verhütung zu verhindern, aber es gibt 100te Gründe, warum es manchmal eben trotzdem passiert.

Und dann sollte ein Abbruch nicht nur ein geduldetes Verbrechen in den ersten 3 Monaten sein, sondern ein Recht der Frau über ihren eigenen Körper zu entscheiden. Und über dieses Recht sollte man auch aufklären dürfen, inklusive aller Fakten, wie den Kosten und medizinischen Folgen, ohne dass es als unerlaubte Werbung gilt.

Ich mag mich ja irren, aber ich bin der Meinung der Grund, warum wir diese Debatte heute noch immer führen müssen, sind die Gegner der Aufklärung, die, die man früher Puritaner nannte.

Und es sind die selben Leute, die immer noch Sexismus und Feminismus Debatten notwendig machen. Und das ist die christlich-jüdische Kultur, die Kanzler Kurz schützen will.

Na vielen Dank auch. Darauf kann ich verzichten. Stattdessen sollte man in die Aufklärung investieren. In die Bildung unserer Kinder. In die Bildung von Zuwanderern. Die Tatsache, dass heute wieder mehr Leute an die flache Erde glauben und den Globus für eine globale (Haha) Verschwörung halten, auch wenn sie keinen Grund dafür nennen kennen, zeigen, dass die Aufklärung wieder Aufwind braucht. Dass es wieder Wissenschaftler braucht, die moralische Grenzen überschreiten (wichtig keine Verletzung der menschlichen Würde oder ähnliches ich rede nur von Moral), die die Dinge hinterfragen und die neue Thesen aufstellen und diese dann auch vertreten und beweisen.

Unsere Moral brachte uns lächerliche Gesetze, dass man Menschen nicht in ihren religiösen Gefühlen verletzen dürfe, in dem man ihnen beweist, dass ihr Gott/ihre Götter nicht existieren.

Die Moral, die in Europa eben aus der christlich-jüdischen Kultur entstammt, in anderen Gebieten der Erde aus dem Islam, und im Osten aus Buddhismus, Hinduismus und all den anderen Religionen, darf uns nicht davon abhalten uns weiter zu entwickeln.

Schließlich gibt es Situationen in denen sogar Mord moralisch gebilligt wird (weil es derjenige aus moralischer Sicht verdient hat), aber es ist trotzdem falsch.

Vielleicht sollten wir uns stattdessen der Ethik zuwenden und anfangen, nicht nur die Moral andersgläubiger wie z.B. Moslems sondern auch unsere eigene Moral zu hinterfragen.

Als Atheist bin ich moralisch sicher nicht über alle anderen Moralen erhaben, aber als Atheist gehört das hinterfragen von Moral eben einfach dazu.

Und genauso wie ich denke, dass Kanzler Kurz seiner Moral entsprechend handelt und diese lieber hinterfragen sollte, denke ich bei den Türken, die ihm mit dem Tod drohen, weil man Moscheen schließen lies “Was zur Hölle läuft falsch mit dir?”, denn dass ist genau so ein Beispiel, dieser Mensch der so etwas postet, hält es für moralisch richtig, jemanden umzubringen.

Aber wir sehen es nur weil es nicht unserer Moral entspricht, weil es uns ja gar nicht betrifft, wenn ein paar Moscheen geschlossen werden, von denen wir teilweise nicht mal wussten, dass es welche sind.

Also vielleicht sollten wir keine moralischen Diskussionen mehr über Flüchtlinge und Frauenrechte und Co führen, sondern eine ethische Diskussion über unsere Moralvorstellungen.

Dann besteht die Chance, dass die Aufklärung weitergeht und wir uns als Menschen weiterentwickeln.

Natürlich müssen, dass nicht nur wir in Europa tun. Aber als Land der Aufklärung sollten wir vielleicht eher dazu in der Lage sein, alte Moralvorstellungen abzulegen, als es bei den Puritanern der Fall war als diese nach Amerika kamen um der Aufklärung zu entfliehen.

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Mindestsicherung neu

Die Reform der Mindestsicherung ist in aller Munde. Und als jemand der schon mal von diesem Beitrag leben musste als er noch niedriger war als er jetzt festgesetzt wurde, kann ich dazu schon was sagen.

Für mich ist eins eindeutig. Das Ziel der Mindestsicherung neu ist, dass die Leute es sich zweimal überlegen ob sie jemals Kinder in die Welt setzen. Denn mit Kindern wird es schwierig wenn man mal auf die Mindestsicherung angewiesen ist.

Diejenigen die jetzt schon Kinder haben, haben das Nachsehen. Und diejenigen deren Vermehrung die rechtsausgerichtete Regierung verhindern will, wird es aber nicht aufhalten. Erstens weil sie gar nicht verstehen, was die Neuerungen bedeuten und zweitens, weil es in manchen Kulturkreisen üblich ist viele Kinder zu bekommen.

Viele denken auch gar nicht darüber nach warum.

Die ursprünglichen Gründe für reichlich Nachwuchs sind längst weggefallen. Denn heute kann man sich nicht mehr darauf verlassen, dass die eigenen Kinder und Enkelkinder ihre Eltern im Alter versorgen.

Denn je mehr die Bildungsspirale sich nach unten dreht, desto schwieriger wird es genug Geld zu verdienen um sich überhaupt selbst zu erhalten. Erst recht kann man dann keine Verwandten mit durchziehen.

Was passieren wird ist, dass wir am Ende einen Haufen Pensionisten haben, die auf Mindestsicherung angewiesen sind und deren Kinder dafür zur Kasse gebeten werden obwohl sie es sich nicht leisten können.

Es ist ein Teufelskreis. Die besten Zukunftsaussichten hat nur wer 1. keine Kinder bekommt, 2. risikobereit ist und 3. kreativ und fleißig genug um sich selbstständig zu machen und sich selbst vom System und von Arbeitgebern unabhängig zu machen. Und nur wer dann tatsächlich Erfolg hat, kann ans Fortpflanzen denken, um das was er/sie sich aufgebaut hat weiterzugeben.

Ich muss dazu sagen, ich bin ein Minimalist wenn es ums arbeiten geht. Allerdings geht es dabei eben auch um Angestelltenverhältnisse und nicht um Selbstständigkeit.

Ich habe seit jeher immer geschaut mit so wenig Arbeitsstunden wie möglich zum nötigen Einkommen zu kommen, das meine Rechnungen abdeckt. Hab mich deshalb bei 30 Stunden eingependelt.

Langsam merke ich aber auch, dass es mir nicht mehr reicht. Ich will nicht bloß von Monat zu Monat denken und schauen, dass sich halt alles ausgeht.

Ich will nicht mehr ständig auf Dinge verzichten, die ich mir nicht leisten kann. Aber in unserem System geht es nicht anders (natürlich mit höherer Bildung könnte ich deutlich mehr Geld verdienen).

Es ist wie es ist und nur wer bereit ist zu arbeiten (nicht im Sinne des Jobs), wirklich in sich selbst und seine Zukunft zu investieren, kann auch alle seine Träume verwirklichen.

Aber ich bin noch jung genug um aus dem Rad auszusteigen und mich selbst zu verwirklichen. Ich war schon aufs System angewiesen, aber ich kann mich noch darüber erheben.

Und alle die noch jung sind bzw. jünger sind als ich können das auch. Aber es ist eben auch Arbeit. Nur wenn wir bereit sind an uns selbst zu arbeiten, müssen wir uns über die Mindestsicherung keine Gedanken machen. Das Sozialsystem ist am Ende für jene gedacht, die sich aus eigener Kraft nicht erhalten können.

Es ist eben keine soziale Hängematte sondern ein Rettungsnetz in letzter Sekunde. Natürlich ist das System nicht perfekt.

Es gebe genug Möglichkeiten es besser zu machen. Zum Beispiel die Aufteilung der Leistungen. Fixkosten von Arbeitslosen sollte der Staat direkt übernehmen und nur den Anteil ausbezahlen der für den täglichen Bedarf dient. Dabei könnte man deutlich gerechter vorgehen, da nun mal die Fixkosten unterschiedlich sind, aber die Mindestsicherung soll für jeden gleich sein.

Niemand der arbeitslos ist kann man eben in eine günstigere Wohnung ziehen (schon gar nicht bei dem Wohnungsmarkt).

Aber man könnte die Kosten berücksichtigen. Menschen die billig wohnen kosten dem System dann weniger, dafür die in teureren Wohnungen mehr. Dafür wären Wohnbeihilfen nicht mehr notwendig weil die Kosten automatisch abgedeckt werden. Und natürlich kann man nicht für ganz Österreich den selben Maßstab anlegen. Wien ist teuer, aber voller Discounter. Am Land ist es deshalb teurer den täglichen Bedarf zu decken.

Ich merke schon ich könnte da jetzt ewig weitere Ausführungen machen, aber solche Gedanken sollten sich eigentlich unsere Politiker machen. Deshalb werde ich es nun mal abschließen mit folgendem Absatz:

Ich stamme aus einer Familie, die keine Bildungsabschlüsse hat und kaum Geld als ich aufwuchs. Aber es ging trotzdem immer irgendwie. Und heute habe ich bereits einen deutlich besseren Lebensstandard als meine Eltern damals und das ohne allzu großen Aufwand. Man kann also aus dem Teufelskreis ausbrechen, man muss es aber auch wollen.

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Online Hass – gefährlicher Trend oder nur zuviel Aufmerksamkeit?

Während man im Fall Natascha Kampusch oder Josef Fritzl nur Hass gegen die Täter in den sozialen Medien findet, ist dies im aktuellen Fall eines 7-jährigen Mädchen und auch bei anderen Verbrechen gegen Ausländer, nicht der Fall.

Weil man die Schuld nicht dem Mädchen geben kann, sucht man sie bei den Eltern.

Und was diese durchmachen müssen möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Aber es wird immer häufiger. Der Onlinehass ist gesellschaftsfähig geworden. Im Fall einer 9-jährigen aus Kanada die auf Instagram im Hip Hop Style mit Geld um sich wirft und schimpft, geht der Hass auch direkt gegen das Mädchen und es werden Todeswünsche und Drohungen ausgesprochen.

Aber wie gehen wir damit um. Wir geben dem Hass eine Bühne. Medien greifen das Thema immer wieder auf und wiederholen gerne die Kommentare die man in Gruppen in den sozialen Medien findet.

Auf einigen Plattformen muss man gar nicht lange suchen. Es ist auch egal geworden worum es geht, bei Österreich oder Heute auf Facebook muss man nicht lange warten bis jemand Ausländer anspricht. Entweder sind sie schuld an was auch immer oder aber wenn es gar nicht zum Thema passt dann wird das Thema einfach gewechselt, nach dem Motto, wenn interessiert das wenn wir von Islamisten überrannt werden.

Die Frage ist wie sollten wir tatsächlich reagieren. Sollten wir die Kommentare nicht besser einfach ignorieren. Sollten wir nicht aufhören uns auch noch für unsere Meinung zu rechtfertigen? ( so geschehen bei den Vorwürfen gegen die Familie des ermordeten Mädchens).

Sollten wir nicht stattdessen versuchen die Diskussion aus dem Internet wieder in die echte Welt zu bringen.

Wenn ich von jemandem in meinem sozialen Netzwerk einen Hasspost lese, dann sollte ich nicht dort kommentieren. Den hinter dem Smartphone oder Monitor bleibt derjenige sicher stur (habs oft getestet). Aber direkte Konfrontation sieht gleich ganz anders aus.

Ich werde das jetzt mal testen. Anstatt Menschen mit dem Onlinehasssyndrom alleine zu lassen und aus Facebook zu entfernen werde ich diese direkt konfrontieren. Denn dann haben sie nicht die Masse der anderen Hater hinter sich und fangen vielleicht mal wieder an nachzudenken.

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DSGVO

So ich habe nun alle Kommentare deaktiviert und habe die IP-Adressen, E-Mailadressen und URLs eurer bisherigen Kommentare entfernt.

Sobald ich meinen Blog umstellen kann um keine Daten mehr zu loggen werden wieder Kommentare möglich sein. Danke für euer Verständnis.

 

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Müssen wir wieder die BHs verbrennen

Mein Dank an dieser Stelle geht an die Facebook Userin Joey H. die mich zu diesem Beitrag inspiriert hat.

Ich habe durch Zufall (eine gesponserte Anzeige bei Facebook) diesen Artikel gelesen : https://www.woman.at/a/schuelerin-tragen-bh-brueste

Meine Erwartung beim Lesen der Kommentare war, dass jeder sofort einsieht wie lächerlich und diskriminierend die Forderung an die Schülerin war einen BH zu tragen.

Doch ich wurde negativ überrascht, tatsächlich entbrannte eine Diskussion über sittsame Kleidung und warum man die Nippel verstecken müsste.

Hallo?! Gehts noch?

Wann ist denn das passiert?

Ganz sicher lasse ich mir keine BHs vorschreiben. Und welche Auswirkungen der Vorfall auf ein Mädchen mitten in der Pubertät hat, darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

Frauen haben es wirklich nicht leicht und heute wird es wieder schwieriger. Auf unserem Weg zur Gleichstellung werden unsere Geschlechtsmerkmale auch gleich weg gegendert.

Ich bin eine Frau und stolz auf meinen Körper. Und meine Nippel sind einfach nur Brustwarzen. Ich wurde damit geboren. Und sollte ich mal ein Kind bekommen (wird eh nicht passieren aber passt gerade), dann werde ich mein Kind damit ernähren. Das hat nichts mit Sex zu tun. Und um auch für die Männer eine Kerbe zu schlagen, das haben Penisse auch nicht. Sie dienen 99% der Zeit nur dem Ausscheiden von Urin und 1% der Zeit dem Sex. Es wäre meiner Meinung nach auch völlig okay wenn man als Mann Kleidung trägt durch die man die Konturen seines Penis sehen kann. Wenn er sich damit wohlfühlt warum sollte ich mich dann unwohl oder sexuell belästigt oder im Gegenteil sogar erregt fühlen. Aber bleiben wir trotzdem bei den Frauen und bei der Politik und bei den Rechten und den Ausländern. Das mag seltsam klingen aber die Brücke kann man schlagen.

Der Fall stammt aus den USA. Den USA mit einem rassistischen Präsidenten der alle Moslems loswerden will. Moslems denen man vorhält ihre Frauen gegen ihren Willen zu verhüllen und nicht zu respektieren. Und in dem selben Land von den selben Leuten werden Mädchen gezwungen einen BH zu tragen?! WTF!

Nein ich will das nicht. Und ich will nicht gezwungen werden. Nichts anderes ist es doch. Du trägst keinen BH zur Schule und wirst verwiesen. Du trägst keinen BH im Büro und verlierst deinen Job.

Und ich erinnere mich sogar noch wie unwohl ich mich fühlte als ich aus Versehen keinen BH in der Arbeit anhatte (hatte ihn bei meinem Freund vergessen kommt vor). Aber warum eigentlich. Keiner hats gemerkt und wenn dann hat es keinen interessiert.

Heute habe ich zwar noch 2 BHs im Schrank aber tragen werd ich sie wohl nie, denn nach wenigen Stunden hat man Schmerzen. Also trag ich nur noch Sporttops die sind bequem aber ja man sieht die Nippel am T-Shirt oder an der Bluse. Und was ist passiert? Nichts. Interessiert keinen, kein normaler Mann schaut da so genau hin. Männer sind nämlich nicht so triebgesteuert wie es gerne dargestellt wird. In der gemischten Sauna wurde ich auch noch nie angestarrt geschweige denn belästigt. Die Menschen die da hingehen haben eben den Weg zurück zur Natürlichkeit gefunden, etwas was uns die Gesellschaft gerne austreiben und mit übertriebenem Schamgefühl ersetzen will.

Und da frage ich mich schon. Wenn die rechte Seite der Bevölkerung so viel Angst vor den konservativen Moslems hat, dass man ein allgemeines Vermummungsverbot begrüßt, warum will sie uns dann ein Kleidungsstück aufzwingen? Unter meiner Jeans sieht man auch nicht ob ich einen Slip trage, aber wehe einer erfährt, dass man es nicht tut, dann ist man eine Schlampe obwohl es gar nichts zu sehen gab.

Wie wäre es mit mehr Freiheit? Es ist Sommer (naja eigentlich Frühling aber seht euch das Wetter an) und ich trage kurze Hosen und luftige Shirts. Und wenn euch das stört, dann schaut bitte einfach weg. Sonst melde ich vielleicht wirklich bald eine Demo an und wir treffen uns zum verbrennen der BHs. Ich bringe dann meine 2 mit.

 

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Sex, Schuhe und Raffaelo

Bin gerade über einen Artikel im Standard gestolpert. Und während die #metoo Debatte bereits abgeflaut ist, geht es munter weiter mit sexistischen Bewertungen von Frauen in der Öffentlichkeit.

Es wird darüber geredet wie souverän Brigitte Macron in Chanel daherkommt und wie amerikanisch Melania Trump in einem Outfit, dass Zitat: direkt aus der Raffaelo Werbung kommt.

Jetzt mal ehrlich, kann man bitte aufhören ständig das Outfit von Frauen in der Öffentlichkeit zu bewerten. Das ist ja kein Einzelfall. Ständig hört man Modefauxpas am Roten Teppich usw.

Der Mensch dahinter ist offenbar völlig uninteressant. Über Melania oder Brigitte wird nur im Zusammenhang mit ihren Ehemännern berichtet oder eben über ihre Kleidung.

Die Person interessiert die Masse vermutlich gar nicht.

Vielleicht sollten wir uns mal mehr auf die Menschen und weniger auf äußerliches konzentrieren. Melania ist nicht zu beneiden, sie ist vermutlich die First Lady die am wenigsten gewünscht war und am meisten im Fokus steht. Ich wittere Neid.

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Kontroversen vermeiden …. oder doch nicht?

Ich ertappe mich dabei, dass ich mir oft denke, ich würde gerne über ein Thema schreiben und es dann doch nicht tue, aus Angst dass es zu kontrovers ist. Aus Angst vor einem Shitstorm.

Ich frage mich wann das passiert ist, früher war es quasi mein erklärtes Ziel einmal im Leben einen Shitstorm auszulösen.

Ich sollte doch meine Meinung nicht verbergen nur weil ich weiß, dass es Leute gibt die nicht meiner Meinung sind und die mich vielleicht persönlich darauf ansprechen werden.

Ich sollte froh sein, denn immerhin heißt das, dass es gelesen wurde, dass man darüber nachgedacht hat ob man mich ansprechen soll und es schließlich tat. (natürlich weil man meine Meinung nicht einfach akzeptieren konnte, aber das ist ein anderes Thema).

Eigentlich sollten viel mehr Leute sich von Facebook lösen (nicht nur wegen dem Datenskandal), ja ich auch, denn das Bewertungs- und Kommentarsystem hat uns mürbe gemacht.

Wir denken bei öffentlichen Beiträgen immer öfter darüber nach ob wir das schreiben sollen. Während wiederum unsere Gegner im Netz ohne Rücksicht auf Verluste (oder Gesetze) uns ungeniert fertig machen können.

Ein Blog ist auch ein öffentliches Instrument. Warum nicht hier meine wahre Meinung niederschreiben und warten was passiert. Die Moderation gibt mir die Möglichkeit strafrechtlich relevante Postings zu unterbinden (bis jetzt nur einmal nötig gewesen, dafür gibts jede Menge Spam).

Und wenn ich mich nicht mal hier traue zu meiner Meinung zu stehen, wie soll ich es dann im richtigen Leben.

Ich gebe euch ein Beispiel:

Ich bin der Meinung, dass Homoöphatie der absolute Humbug ist. Es gibt trotz jahrelanger Anwendung keinen Nachweis über die Wirkung über den Placeboeffekt hinaus. Homoöphatie ist Zucker und kann bei Diabetikern sogar Schaden auslösen statt zu helfen.

Nun gab es heute einen Bericht im TV von einem Arzt, der aus Überzeugung (so sagt er) Kochsalzlösung als Mittel gegen diverse Krankheiten verkauft hat und deshalb wegen Betrugs vor Gericht steht. Und da frage ich mich dann schon. Ist Homoöphatie ein anerkannter Betrug am Menschen und deshalb straffrei und Kochsalzlösung (deutlich ungefährlicher als Zucker wie ich meine) ist es nicht. Den Körper zu hydrieren, mag keine heilende Wirkung haben, aber ich kann mir vorstellen, dass es zumindest eine Besserung bewirkt, die nicht alleine auf den Placeboeffekt zurückzuführen ist. Aber darüber kann man ja mal die Studien durchforsten (sollte es definitiv schon geben).

Soviel zu diesem Beispiel.

Frage: Hätte ich das nicht schreiben sollen, nur weil ich Leute kenne die an Homoöphatie glauben und diese nicht vor den Kopf stossen will?

Ich habe meine Antwort darauf gefunden, bin aber auf eure Meinung zum Thema kontrovers posten gespannt.

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Warum ist das Böse so attraktiv?

Achtung der folgende Text enthält Informationen zur 1.Staffel von Jessica Jones. Wer keine Spoiler will, sollte den Text daher nicht lesen.

Ich habe mir auf Netflix Jessica Jones angesehen. In der ersten Staffel gibt es einen Bösewicht gespielt von David Tennant.
Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, dass der Bösewicht eine magische Anziehungskraft hat. Aber woran liegt das? Dieser besondere Bösewicht hatte die Fähigkeit der Manipulation. Es war ihm möglich Menschen glauben zu machen dass sie etwas tun möchten obwohl sie das nicht wollen. Im Laufe der Staffel war der Weg dieses Charakter mit Leichen gepflastert.
Und wenn er eine Frau wollte, konnte er ihr seine Wünsche einfach in den Kopf setzen.
Im Laufe der Staffel wurde ihm daher mehrfach vorgeworfen, dass er ein Vergewaltiger ist. Was auch stimmte. Denn ob man jemanden nun per Gedankenkontrolle oder mit Drogen gefügig macht, ändert ja eigentlich auch nichts am Ergebnis, dass man zu etwas genötigt wurde, dass man aus freiem Willen nicht getan hätte.
Trotzdem ist der Charakter anziehend und das hat mehrere Gründe.
Der erste liegt in der Wahl des Schauspielers. Obwohl er wohl das böseste war, was mir seit King Geoffrey in GOT untergekommen ist, war er immer noch symphatisch und der kurze Ausflug zum Guten; die vage Möglichkeit ihn zu bekehren wurden dankbar von den Zuschauern angenommen.
Ich selbst ging im Kopf ganze Konversationen durch, wie ich ihn wohl davon überzeugen könnte, seine Fähigkeiten nicht für egoistische Motive und vor allem nicht zur Nötigung oder gar zur Ermordung von Menschen zu verwenden.
Und das obwohl es nur ein fiktiver Charakter eines Marvel Comics ist.
An dieser Stelle sei die Rollenbesetzung jedenfalls gewürdigt als perfekte Wahl (natürlich gäbe es noch andere perfekte Besetzungen, diese ist es vor allem für mich, weil ich den Schauspieler bereits in Dr. Who besonders mochte).
Der 2. Grund für die Attraktivität von Bösewichten ist wohl in der Biologie des Menschen oder vielleicht auch besonders der von Frauen zu suchen (keine Ahnung ob es homosexuellen Männern ähnlich ergeht).
Der Bösewicht nimmt sich was er will, wann er es will. Er ist oft lange nicht aufzuhalten und daher als Partner und Versorger für den Nachwuchs besonders attraktiv. Und auch wenn Kinder mit dem Superschurken woll das letzte sind woran wir in diesem Moment denken. Ist es ein biologischer Trieb, dass wir uns mit einem mächtigen, starken, genetisch überlegenen Mann paaren wollen.
Der 3. Grund liegt in der Psyche, wobei die Gesellschaft der Auslöser ist.
Die Moral verbietet es uns bestimmte Dinge zu wollen. Egal ob es dabei um Sex geht oder anderes dass als moralisch verwerflich angesehen wird. Eine Liason mit dem Schurken ist reizvoll, da es bedeutet der gesellschaftlichen Moral den Rücken zu kehren und einfach frei und ungezwungen zu leben. Und trotzdem müsste man es nicht zugeben wenn man zurückkehrt. Man könnte immer noch so tun als wäre man ein Opfer, dass aus Angst, Zwang oder Erpressung oder eben wegen der Gedankenmanipulation beim Schurken geblieben ist und nun endlich ausbrechen konnte. In Wahrheit war die Verbindung mit dem Schurken, der Versuch aus den gesellschaftlichen Strukturen zu entkommen und die Rückkehr ist oft mit Scham behaftet.
Das alles bezieht sich nun nur auf fiktive Charaktere, aber man könnte es genauso gut auf echte Bösewichte in der realen Welt umlegen.
Damit erklären wir warum sich laut Umfragen 30% einen starken Führer wünschen (obwohl wir wissen, dass das in der Vergangenheit nicht gut ausging) oder warum Frauen Liebesbriefe an Mörder im Gefängnis schreiben.
Ja sogar die Verehrung mancher für Putin oder Trump lässt sich damit erklären.
Sie sind in der heutigen Gesellschaft die Schurken (auch wenn diese beiden nicht attraktiv sind) und das macht sie zu begehrenswerten Führungspersönlichkeiten, während viele, wie ich nur den Kopf schütteln können. Vermutlich weil wir es durchschaut haben und während mein persönlicher Schurke in der Phantasie keine Bedrohung für die Menschen darstellt, geht uns der Schurke in der Machtposition einfach zu weit.
Aber wir können versuchen mehr Verständnis für die Menschen aufzubringen, die sich von dem Charisma einlullen haben lassen.
Sie können nichts dafür. Das ist Biologie und Psychologie und nur mit der richtigen Bildung (nicht bloß theoretischer Natur) kann man sich über die eigenen Triebe erheben und moralisch richtige Entscheidungen treffen.
Wobei die Moral selbst für jeden eine andere Bedeutung hat. Meine Vorstellung von Moral unterscheidet sich vermutlich in vielen Punkten stark von eurer. Sie hat sich auch in den letzten Jahren durch meine Erfahrungen immer wieder gewandelt. Und vermutlich sind deshalb früher die Ältesten auch immer die Weisen gewesen.
Weil durch die Lebenserfahrung haben sie gelernt welche moralischen Standards wirklich von Bedeutung sind und welche wir am Ende ruhig über Bord werfen können.
Und deshalb ist es auch okay vom Schurken zu träumen, denn das hilft uns das gesellschaftliche Korsett an den notwendigen Stellen auch einfach mal zu sprengen.

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Verschwörungstheorie für Anfänger

Gerade gesehen.

In einem Posting dass haarsträubende Anschuldigungen gegen ein Unternehmen aufstellt, fand ich statt Quellen folgendes:

Jeder dieser Informationen ist zu 100% bestätigt (und auch kein Geheimnis), deshalb braucht man auch keine Quellen angeben. Wer trotzdem welche verlangt, kann 2 Minuten in Google oder Wikipedia investieren, länger dauert das nicht.

Kleiner Tipp. Natürlich muss man immer Quellen angeben. Das könnten sich auch so manche Zeitungen mal wieder zu Herzen nehmen.

Die verzichten da auch gerne drauf.

Aber was der Verfasser dieses Textes gemacht hat ist klar. Einfach eine Reihe von Gerüchten die er am Stammtisch (Facebook) gehört hat wieder geben aber selbst zu faul gewesen sich das ganze erst durch Quellen bestätigen zu lassen.

Aber nicht müde am Ende der Anschuldigungen eine ganze Reihe “freier Medien” zu verlinken.

So funktioniert Verschwörungstheorie für Anfänger.